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	<title>Katze | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Eine neue Mitbewohnerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 10:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit gut zwei Wochen sitzt sie hinter bzw. unter meiner Couch: Molly, meine neue Mitbewohnerin. Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, wieder ein Kätzchen bei mir aufzunehmen. Vor Weihnachten war das Tierheim in Bezug auf Wohnungskatzen ja praktisch leergeräumt…. Winter und Lockdown haben anscheinend viele dazu verleitet sich ein Katzen und Hunde nach Hause zu holen. Irgendwann gegen Ende Jänner aber war es dann soweit: ich habe das wer-will-mich-Bild von Molly auf der „Katzendating“-Homepage der Arche Noah gesehen und spontan angerufen. Kurze Zeit später stand ich auch schon vor dem winzigen Käfig im Tierheim. Ganz ins letzte Eck gedrückt kauerte sie, Molly, mit großen verschreckten Augen. Nahezu unbeweglich. Ihr Blick ging mir direkt ins Herz. Am nächsten Tag also Großeinkauf – das komplette Katzenequipment: Kratzbaum, Toilette, Streu, Futter, Schalen, Spielzeug, Transportkorb, Kuschelkissen… da kommt schon mal was zusammen. Und dann ging`s gleich zum Abholen. Im wunderschönen Weidenkorb mit extra Kuscheldecke… Molly hat das allerdings wenig interessiert. Fauchend hat sie sich ins letzte Eck gedrückt. Naja, vom engen Käfig in den noch engeren Korb ist sicher nicht ganz lustig. Und ich konnte ihr schließlich nicht erklären, dass sie jetzt ja in ihr neues Zuhause fährt. Aber dort dann, voller Vorfreude, mache ich den Weidenkorb auf – Molly huscht heraus… und weg ward sie. Seither lebt mein Katzenmädchen hinter bzw. unter der Couch. Zumindest tagsüber. Nachts schleicht sie auf leisen Pfoten heraus, macht sich über Futter und Wasser her und inspiziert ihr neues Revier. Ich höre sie rascheln und dort und da rauf und runterhüpfen, im Katzenklo kratzen, den Kratzbaum bearbeiten, mit der Maus spielen. Wenn ich nicht hinschaue und ganz ruhig halte, dann hüpft sie sogar schon kurz aufs Bett, beobachtet mich genau und ausführlich – und verschwindet bei der geringsten Bewegung sofort wieder… unter die Couch. So viel zu den ersten zwei Wochen unseres Zusammenlebens. ABER: ich bin frohen Mutes. Molly erweitert ihren Radius täglich um winzige Katzenschrittchen… und es warten ja viele schöne Sachen in ihrem neuen Zuhause, die es zu entdecken gilt… So, jetzt wird es Zeit für Katzenabendessen 🙂</p>
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		<title>Katzen. Eine unendliche Liebesgeschichte</title>
		<link>https://www.klug.or.at/katzen-eine-unendliche-liebesgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 10:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marina Mander: Katzen. Eine unendliche Liebesgschichte. C.Bertelsmann Verlag, München, 2016. &#160; Ein hübsches, schmales Bändchen, knappe 144 Seiten, die (abgesehen vom Cover) ohne weitere Bilder auskommen – das ist das neueste Buch der italienischen Schriftstellerin Marina Mander – eine einzige Liebeserklärung an die Katze. Wer schon einmal mit einer Katze Haus und Leben geteilt hat, weiß um die rätselhafte, entwaffnende, wunderbare Einzigartigkeit dieser Lebewesen. „Katzen fürchten die Liebe nicht“ und „Solange man eine Katze um sich hat, gibt es Hoffnung“… so nur einige der Kapitelüberschriften, unter denen Marina Mander Geschichten, Anekdoten, Erlebtes, Zusammengereimtes, Erfundenes zusammengetragen hat. Sie erzählt von ihren Katzenlieblingen, einst Schatzi I, dem vornehmen Greystoke und Giogi, jetzt Spritz und den schielenden Schatzi II. Mit Achtsamkeit und höchster Wertschätzung gibt sie Einblick in die unergründlichen Katzenseelen, ihr Wünsche und Würde, ihre Vorlieben und Besonderheiten, ihre Einfühlsamkeit und unendliche Liebesfähigkeit. Die Autorin schafft es spielerisch, Details von Filmen und Schauspielern, Literatur und Reisen, Psychoanalyse, Kunst und Politik in die Geschichten ihrer Katzen zu verweben. Man darf sich damit kein sachlich-fachliches Katzenbuch mit praktisches Tipps erwarten – die gibt es zur Genüge. Die Autorin erzählt vom abenteuerlichen Leben mit Katzen, ergänzt von amüsanten Forschungsergebnissen über die „Meister des Nichtstuns“. Ein Beispiel: „Zeit, die ein Mensch unter normalen körperlichen Voraussetzungen braucht, um ein Rolle Klopapier abzuwickeln: 3 Tage. Zeit, die eine Katze für die gleiche Tätigkeit braucht: 3 Minuten“. Wissenschaftler in Massachusetts haben dies angeblich untersucht, um herauszufinden, ob man Katzen für diese Tätigkeit gewinnbringend einsetzen könnte. Doch wurde „das Projekt eingestellt, da sich die anfangs durchaus kooperativen und interessierten Katzen schon bald gelangweilt von der Aufgabe und vor allem geschockt von der Vorstellung zeigten, arbeiten zu müssen.“ Was so auch nicht wieder stimmt, denn in einem kleinen italienischen Dorf an der Grenze zwischen Lombardei und Piemont, wurde im Jahre 2013 die Katze Marina zur Bürgermeisterin gewählt – sie teilt sich mit ihrem menschlichen Assistenten, Herrn Ratti, die Amtsgeschäfte. Da kommt man angesichts der weltweit herrschenden Politik schon mal ins Grübeln… Übrigens: Wer mit Katzen lebt, lebt in bester Gesellschaft – das wussten auch schon Hermann Hesse, Jack Kerouac, Stephen King, Doris Lessing, Alberto Morawia, Pablo Picasso, Sylvia Plath, Jean-Paul Sartre, Mark Twain und viele andere berühmte Köpfe zu schätzen. … und ich kann es auch nur bestätigen :). Alles in allem ein wunderbares, leichtfüßiges Buch, das unbedingte Sehnsucht weckt, sein Leben mit Katzen zu teilen, denn Katzen sind „der erste Schritt… um zu einem glücklichen, erfüllten Leben zu gelangen“. &#160; Über die Autorin: Marina Mander, geboren in Triest, schreibt sehr erfolgreich Erzählungen, Romane und Theaterstücke. Zuletzt erschien von ihr der Roman „Meine erste Lüge“ (Piper), der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Sie lebt mit ihren beiden Katzen in Mailand.</p>
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