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	<title>Natur | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Was sich tut im Jänner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Jahr hat begonnen, nimmt seinen Lauf. Was sich tut bei mir? Nicht viel. Auf den ersten Blick und an der Oberfläche. Der Winterstille entsprechend, ist Ruhe eingekehrt in meinem Leben. Ich mag den Jänner, ein unaufgeregter, leiser Monat. Mit viel Winterkälte diesmal, Eis, gelegentlich sogar Schnee. Manchmal ein bisschen Sonne, meist Einheitsgrau. Ich sitze vorm PC und schreibe. Neue Texte. Gedichte. Überlege. Mache Pausen. Überarbeite alte Texte. Prüfe und sortiere Skizzen. Lösche veraltete Entwürfe. Entwickle neue. Sammle Ideen. Reiche Texte &#38; Manuskripte ein. Bei Literaturzeitschriften. Verlagen. Auf Anfragen. Das ist mir der unangenehmste Part. Aber klar ist: es werden neue Bücher folgen. Ein Band mit Erzählungen, der schon in der Warteschleife hängt. Ein weiterer Lyrikband. Darüber hinaus gibt es derzeit keine großen Aktivitäten. Der Jänner ist nicht dafür gemacht. Wie die Natur es vorzeigt, bin auch ich jetzt mehr im Winterschlafmodus. Das habe ich im Lauf der Jahre gelernt. Diesen Rhythmus zu beherzigen. Im Winter einen Gang runterzuschalten. Viel schlafen. Essen. Ruhen. Spaziergänge. Yoga. Qigong. FreundInnen treffen. Gelegentliche Caféhausausflüge. That´s it.</p>
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		<title>Ohne Baum geht gar nichts</title>
		<link>https://www.klug.or.at/ohne-baum-geht-gar-nichts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 14:39:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essay, Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lebe in der Stadt. Einer mittelgroßen Stadt. Immer schon. Als Kind war es ein Haus mit Garten. Und vielen Büschen, Bäumen, Gemüse- und Kräuterbeeten. Mit Blumen aller Art und einer Hecke drumherum. Jetzt ist es eine Wohnung. Mit Balkon. Und Blumenkistchen. Und Kräutertöpfen. Und Bäumen vorm Fenster. Direkt vor mir, vor meinem Balkon, die Birke. Zum Greifen nahe. Einer meiner Lieblingsbäume. Sie wacht über mich von draußen. Lächelt herein. Treibt und knospt jedes Jahr aufs Neue. Hat gerade ihr Blätterwerk abgeworfen und macht sich nun für die Winterruhe bereit. Voriges Jahr habe ich hier erstmals eine Weide gepflanzt. Und in diesem Jahr eine kleine Fichte… Waisenkinder, fortgegeben aus einem anderen Garten, wo sich kein Platz für sie fand. Sooft ich Zeit finde, gehe ich in den Wald. Es gibt hier in der Nähe glücklicherweise gleich zwei wilde, verwunschene Wälder. Wo die Natur noch Natur sein darf. Und einen Park. Mit Bänken und Büschen und einer Allee zum Spazierengehen. Bäume überall. Ich sag mal so: Ohne Baum geht bei mir gar nichts! Ich brauche Bäume. Und Büsche. Und Pflanzen. Und Gras. Und Grün. Heute mehr denn je. Wenn mir der Rücken vom vielen Sitzen krumm wird, gehe ich raus, in den Park, in den Wald. Wenn der Kopf raucht, wenn Probleme mich quälen, wenn die Arbeit nicht enden will, die zündenden Ideen nicht kommen wollen – dann gehe ich raus. Ich laufe durch den Wald, lehne mich an Bäume, streife ehrfurchtsvoll mit der Hand über dunkle Rinde, morschig und zerfurcht. Bestaune das wilde Chaos, das die Natur so anrichtet. Und das doch, einem geheimen Plan folgend, Sinn ergibt, Nutzen birgt, so viel mehr bedeutet, als je mit bloßem Auge sichtbar wäre. Unser Verstand wird wohl nie zur Gänze erfassen können, wie hier alles und jedes mit allem und jedem zusammenhängt. Sich ergänzt, befruchtet, bereichert. Nur tief im Inneren ahnen, erspüren kann man es vielleicht. Dass es hier ein unendlich großes Ganzes gibt, das zusammenwirkt. Und dessen Teil wir sein dürfen. In der Natur geht es um mehr. Weit mehr als unser kleines Menschenhirn fassen kann. Die Natur führt uns in andere Dimensionen. Sie war vor uns und sie wird nach uns sein. Sie ist eindeutig größer, unendlicher, weiser als wir. Sie fließt durch den Rhythmus der Jahreszeiten. Verändert sich mit ihm. Sie heilt. Sie tröstet, sie beruhigt. Hier geschieht Verwandlung, praktisch ununterbrochen. Und ich, wir alle, sind eingebunden in diese großen Zusammenhänge. Alles, was mir zuvor noch überdimensioniert, unfassbar wichtig erschienen war, mein Denken besetzt, mein Fühlen belagert hatte – im Wald schrumpft es. Auf handhabbare Größe. Der Geist wird durchflutet, der Körper darf entspannen. Mein Herz wird weit, die Sinne öffnen sich. Das ist der Vorteil meines Lebens. Wie ich es mir gestaltet habe. Ich kann mir meine Zeit selber einteilen. Ich bin selbstständig, arbeite freiberuflich. Ich entscheide, wann ich arbeiten und wann ich ruhen will. Und wann es Zeit ist, in den Wald zu gehen. In den Park. Zu meinen Bäumen. Wenn nichts mehr geht, kann ein Ausflug nach draußen Wunder wirken. Im Sommer bin ich einen Großteil meiner Zeit im Grünen gesessen. Jetzt im Herbst schaue ich zu, wie die Blätter von den Bäumen nieseln, tanzen, regnen, schaukeln. Auf der Erde zu einem raschelnden Laubmeer verschmelzen. Selbst wenn ich nicht rausgehe gerade, im Moment, heute, dann blicke ich beim Fenster raus… während der Arbeit, beim Essen, beim Dösen auf der Couch. Ich betrachte die Bäume und Büsche, beobachte ihre stete Verwandlung, freue mich über Raben, Spatzen und Eichhörnchen, die sich im Geäst tummeln, lasse mich ablenken vom Wind, den ersten Schneeflocken, berauschenden Sonnenuntergängen. Immer, immer hat die Natur etwas zu bieten, immer reißt sie mich raus aus Angst und Lethargie, aus Schwere und Hoffnungslosigkeit, aus Dumpfheit und Erschöpfung. Könnte ich also leben ohne sie? NEIN. Könnte ich schreiben, atmen, lieben ohne sie? NEIN. &#160; Dieser Text war Teil einer Blogaktion „Vom Wert der Natur“ (<a href="https://www.silkebicker.de/" target="_blank" rel="noopener">Silke Bicker</a>, Referentin für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Umweltkommunikation in Osnabrück).</p>
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		<title>Corona – ein ganz normaler Tag</title>
		<link>https://www.klug.or.at/corona-ein-ganz-normaler-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2020 10:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Frühling… und es hat über Nacht geschneit! Das erste Mal in diesem Jahr. In diesem Winter darf ich nicht sagen, weil der ja bereits vorbei ist – ohne Schnee! Heute Morgen dagegen lag eine dünne Schneeschicht auf Bäumen und Dächern und den geparkten Autos. Im Lauf des Tages ist sie zwar weggeschmolzen. Das trübe, graue, unfreundliche kalte Wetter ist geblieben. Noch immer herrscht Corona-Ausnahmezustand. Manchmal muss ich mich aktiv daran erinnern. Oder einfach Nachrichten hören. Es fehlen Menschen in der Pflege, im Gesundheitsbereich. Die Wirtschaft bricht zusammen. Es braucht Schutzmasken und Schutzanzüge, um die sich die ganze Welt gerade reißt. Viele Menschen sind arbeitslos geworden, wissen nicht mehr, wovon sie leben sollen. Landwirte suchen Personal für die Ernte, fürs einlagern, verpacken, zustellen. Das Liefern und Zustellen boomt gerade. In den Flüchtlingscamps ist Alarmstufe Rot. Wenn das Virus hier Einzug hält, kommt es zur nächsten Katastrophe. Und dann gibt es die andere Seite: Die Natur erholt sich gerade. Die Luft ist klar, das Wasser wird wieder sauber, die Tierwelt kann aufatmen. Menschen und Tätigkeiten, die bislang unbemerkt, un- oder unterbezahlt am Rand der Bedeutungslosigkeit standen, sind jetzt die Helden, die Stützen unserer Gesellschaft: Landwirte, Bauern, Bäcker, Supermarktverkäufer und Kassiererinnen, Pflegepersonal, Müllmänner, Reinigungskräfte, LKW-Fahrer, Zusteller – alle, die dafür sorgen, dass unser Leben weitergehen kann. Dass wir genug zu essen haben, weiterhin ein Dach über dem Kopf haben, dass wir medizinisch versorgt werden, fließend Wasser und Strom haben. Wie plötzlich sich die Wertigkeiten ändern. Wie klar mit einem Male ist, was wichtig und bedeutsam ist, was zählt im Leben. Ich sitze bei meinem Schreibtisch und schaue beim Fenster hinaus. Die Welt hier ist ruhig geworden. Die Straße ist leer, nur vereinzelt ein Auto, gelegentlich ein Spaziergänger. Die Bäume sind noch unbelaubt, kahl. Einzelne Büsche setzen Farbtupfer in knalligem Gelb. Es ist Donnerstag Nachmittag. Ein ganz normaler Tag… könnte man meinen. Dann drehe ich wieder das Radio auf.</p>
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