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	<title>Neurodivergenz | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Psychokram reloaded</title>
		<link>https://www.klug.or.at/psychokram-reloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 08:32:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodivergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange war es still hier in dieser Rubrik. Ich habe meine Tätigkeit als Psychologin 2024 beendet und meine Praxis geschlossen. Seither ist es ziemlich rundgegangen in meinem Leben, es hat sich einiges verändert. &#160; Ich habe jedoch endlich mehr Zeit zum Schreiben gefunden. &#160; Und möchte mich nun auch gelegentlich wieder psychologischen Themen widmen. Weitermachen, wo ich vor einigen Jahren gestoppt habe. Viele Bereiche, die mich nach wie vor interessieren, die hier besprochen, über die berichtet werden soll, sind gleichgeblieben. Einige sind dazugekommen. Ich arbeite zwar nicht mehr als Psychologin, aber ich beschäftige mich weiterhin mit gewissen Themen, die teilweise auch in meiner Praxis Schwerpunkt waren. Neu dazugekommen sind ADHS und Neurodivergenz im Erwachsenenalter. Mein Leben als Autorin und als Psychologin dürfen hier auf diesen Seiten zusammenfließen. Einiges, das mich persönlich betrifft, wo ich aus meinem Leben (HSP/ADHS/Neurodivergenz) berichte, findet sich in der Rubrik <a href="https://www.klug.or.at/category/schreibstube/alltagsallerlei/" target="_blank" rel="noopener">Alltagsallerlei</a>. Allgemeinere Texte, die sich um psychologische Themen und Hintergründe drehen, werden hier ihren Platz finden.</p>
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			</item>
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		<title>neurodivergent &#8211; ich</title>
		<link>https://www.klug.or.at/neurodivergent-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 14:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Payer]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodivergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen sind verschieden. Es hat lange Zeit gebraucht, bis ich herausgefunden habe, worin meine Verschiedenheit liegt. Dass ich anders bin als andere ist mir schon früh aufgefallen. Ich habe versucht mich anzupassen. Meine Verschiedenheit zu verstecken. Zu tarnen. Zu maskieren. Ich wollte so sein wie alle anderen, die ich kannte. Und ich habe mich bemüht mitzuhalten. Zu lernen, zu sehen, was andere tun, wie sie ticken und denken. Und das dann nachzumachen. Ich wollte dazugehören. Das war nicht immer leicht. Und mit zunehmendem Alter ist es mir zunehmend schwerer gefallen. Irgendwann waren meine Ressourcen aufgebraucht. Ich war müde, erschöpft, hatte keine Energie mehr. Und wusste nicht mal so genau warum. Ich wusste nur, dass das bei anderen nicht so war. Irgendetwas passte bei mir nicht. Diesen Verdacht schleppte ich schon mein ganzes Leben mit mir herum. Irgendwann dann die Erkenntnis: ah, ich bin eine HSP, hochsensibel also. Diese Begrifflichkeit war noch jung, vielfach unbekannt, es gab noch wenig Wissen, Literatur dazu. Ich habe mich in die Materie eingegraben, alles gelesen, was ich dazu in die Finger bekommen habe… Elaine Aron als Pionierin, auch sie Psychologin und HSP, hat erste Bücher dazu geschrieben. Das Thema schwappte allmählich nach Europa, ins aktuelle Bewusstsein. Nicht für jede und jeden greifbar, verstehbar, akzeptiert, aber für viele eine enorme Entlastung: das bin ja ich, so ticke ich! Endlich eine Erklärung. Endlich ein Etikett. Ein Begriff, ein Wort, für das, was ich bin, fühle, erlebe. So mag es vielen ergangen sein. So ist es auch mir ergangen. Und dennoch: irgendwie griff diese Beschreibung, dieses Persönlichkeitsmerkmal zu kurz für mich. Zu vieles war noch unklar, konnte mit HSP nicht erklärt werden. Dann tauchten irgendwann in meinem Sichtfeld Begriffe auf wie Neurodivergenz, Neurodiversität. Autismus, ADHS bei Erwachsenen. Wer Bilder aus Filmen wie „Rain Man“ im Kopf hatte, konnte dort nicht andocken. ADHS war lange Zeit nur die Diagnose für verhaltensauffällige, lästige Jungs, die nicht zu bändigen waren. Plötzlich aber ging diese Thematik auf, weitete sich. Ein Spektrum tat sich auf. Nicht nur eine Diagnose mit fixen, klar bestimmten stark ausgeprägten Symptomen, sondern eine ganze Palette an unterschiedlichen Erlebens- Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen. Nicht nur im Kindes- und Jugendalter – sondern etwas, das sich ein Leben lang durchzieht. Das Wissen heute: ADHS gibt es auch im Erwachsenenalter! Und ja, auch bei Frauen. Ich bin 62 und habe heute meine ADHS-Diagnose erhalten. Und das beutelt mich ordentlich. Aus verschiedensten Gründen. Geahnt, gespürt, ja gewusst habe ich es schon länger… nun ist es offiziell. Und erklärt mein ganzes bisheriges Leben. Setzt all die vielen unzusammenhängenden Puzzleteile zusammen – die nun ein Ganzes, ein Bild ergeben. Einen Namen haben. Eingeordnet werden können. Diese Thematik ist jetzt mal vorrangig in meinem Leben. Hier finde ich Antworten. Hier kann ich das Puzzle meines Lebens zusammensetzen. Erklärungen finden. Klarheit schaffen. Für mich, aber auch für andere. Die Menschen, die mich kennen, irgendwann kennengelernt haben. Und oftmals vermutlich verwundert, enttäuscht, verärgert waren, weil sie mein Verhalten nicht einschätzen konnten. Weil ich nichts oder nur schwer erklären konnte. Oder auch nicht gehört wurde. Weil es früher dazu einfach noch nicht viel Wissen gab. Ich werde mich mit diesem Thema künftig intensiver beschäftigen. Mir weiter Informationen holen, Literatur, Podcasts, Videos reinziehen. Ich werde Gespräche führen. Und ich werde darüber berichten, darüber schreiben. Es betrifft nämlich viele. Und es hilft, die Dinge beim Namen zu nennen. &#160; (Zeichnung: Heinz Payer &#8211; mit Dank)</p>
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		<title>Hochsensibel: Wesenszug, nicht Krankheit</title>
		<link>https://www.klug.or.at/hochsensibel-wesenzug-nicht-krankheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2019 16:23:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram]]></category>
		<category><![CDATA[hochsensibel]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodivergenz]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Thema Hochsensibilität ist noch recht jung&#8230; in der Psychologie, der Forschung, im medizinischen und sozialen Bereich &#8211; und erst recht im Alltagsgebrauch. Erst seit Ende der 1990er schwappte das Thema mit dem Buch der amerikanischen Psychologin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elaine_Aron" target="_blank" rel="noopener">Elaine N. </a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elaine_Aron" target="_blank" rel="noopener">Aron </a>allmählich an die Oberfläche&#8230; wobei sich durchaus auch davor schon Psychologen und Psychiater (zb Carl Gustav Jung) mit der unterschiedlichen Sensibilität von Menschen befasst haben. Eine gute Zusammenfassung dazu findet sich auf den Seiten der Beraterin und Autorin <a href="http://www.britta-karres.de/Geschichte-Hochsensibilitaet/" target="_blank" rel="noopener">Brigitte Karres</a>, die auch das Buch „Komm raus, ich seh dich! Von Glück, Selbstwirksamkeit und Wachsen hochsensibler und hochbegabter Kinder“ veröffentlich hat (ISBN: 978-3-9504121-1-6, <a href="http://shop.festland-verlag.com/shop.php?a=b&#38;i=11&#38;PHPSESSID=bec4cf0f9be8e6f464cc159811a39f8f" target="_blank" rel="noopener">Festland Verlag</a> Wien, 2016). Tatsache ist, dass unterschiedliche Ausprägungen von Sensibilität und deren Auswirkungen für viele noch Neuland bzw. unbekannt ist, auch für im psychosozialen Bereich Tätige. Oft höre ich: &#8222;Das ist ja keine Diagnose!&#8220; Nein, natürlich nicht&#8230; soll es auch gar nicht sein. Hochsensibilität ist KEINE Krankheit (!), es ist ein besonderer Wesenszug, eine Fähigkeit, die sich auf vielen verschiedenen Ebenen zeigen kann. Und die es zu berücksichtigen gilt. Für den einzelnen Menschen in seinem Alltag, aber auch für BehandlerInnen, BeraterInnen, LehrerInnen, TrainerInnen, Eltern, Lebenspartner usw. Denn hochsensible Menschen agieren und reagieren anders. Sie nehmen vielfach mehr, stärker, intensiver, früher wahr, ihre Sinneskanäle, ihr Gehirn werden früher und stärker gefordert &#8211; damit ist aber auch ihre Belastungsgrenze früher erreicht (nicht weil sie nichts &#8222;aushalten&#8220;, sondern im Gegenteil, weil sie schon zu lange zu viel aushalten!) Hochsensible Menschen neigen dazu, viel zu oft über ihre Grenzen zu gehen, weil sie mit anderen (die weniger sensibel sind und auch deutlich weniger &#8222;mitkriegen&#8220;) mithalten wollen, weil sie keine &#8222;Schwäche&#8220; zeigen wollen&#8230; und weil sie oft selbst nicht wissen, was mit ihnen los ist, warum sie so anders reagieren als andere. All das kann bei Hochsensiblen zu häufiger massiver Stressüberflutung bis hin zu chronischer Erschöpfung, Depression, Burnout führen. Und ich stelle einmal die gewagte These auf: möglicherweise sind auch andere unserer psychischen Erkrankungen zum Teil auf eine &#8222;übergangene&#8220;, nicht erkannte, nicht berücksichtigte Hochsensibilität zurückzuführen &#8211; eine massive Überforderung von Geist und Seele, die letztlich krank machen kann. Aber, wie gesagt: Nicht die Sensibilität ist das Problem, sondern unser Umgang damit! Unsere Aufgabe soll sein: diese Anlage/Fähigkeiten entsprechend zu würdigen und wertzuschätzen, seinen Lebensstil danach auszurichten, ein entsprechendes Lebensumfeld zu schaffen bzw. zu ermöglichen und die Vorteile/Gaben zu nutzen, die sich daraus ergeben &#8211; für sich selbst, für andere, für die Gesellschaft, in der wir leben. ********** Der Kurier hat sich im Frühjahr mit dem Thema beschäftigt und einige Artikel/Interviews dazu gebracht &#8211; hier die links dazu, durchaus lesenswert! <a href="https://kurier.at/gesund/gefuehlsexplosion-wie-sich-hochsensibilitaet-anfuehlt/400412687" target="_blank" rel="noopener">Gefühlsexplosion: Wie sich Hochsensibilität anfühlt</a> (Feb 2019) <a href="https://kurier.at/gesund/hochsensibiliaet-warum-reize-zu-viel-werden-koennen/400447723" target="_blank" rel="noopener">Hochsensibiliät: Warum Reize zu viel werden können</a> (März 2019) Interview zum Thema Hochsensibilität:<a href="https://kurier.at/gesund/hochsensibilitaet-als-koennte-ich-staub-fallen-hoeren/400447771" target="_blank" rel="noopener"> „Als könnte ich Staub fallen hören“</a> (März 2019 ) Und noch ein älteres Interview mit Sylvia Harke über ihren Weg und ihr Leben mit <a href="https://kurier.at/leben/leben-mit-hochsensibilitaet-was-steckt-dahinter/289.995.481" target="_blank" rel="noopener">Hochsensibilität &#8211; was steckt dahinter?</a> (Okt 2017) &#160;</p>
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