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	<title>Österreich | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Der Weg vor uns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:35:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Austria Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler*in]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[VENUS.IM DIALOG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alte Tage Vergessen im Reich der Erinnerung Vergraben tief Und niemandem etwas schuldig &#160; Wir durften schließlich lernen Wie man Hütten baut und Geigen Wie man Brücken niederreißt Und Herzen verletzt &#160; Wir haben die Fluten gebändigt Und den Lauf vermasselt All das und noch vieles mehr Liegt hinter uns &#160; Selbst das Morsche birgt noch Ein wenig Leben und brennendes Holz mag Uns leuchten im Rückblick Wenn mancher Fehler schmerzt &#160; Gewiss werden wir lernen Doch &#8211; den Weg vor uns Wer kennt ihn schon Und könnte davon erzählen &#160; Ohne ihn zu wagen &#160; ********************* Lyrik-Dialog mit Martin Krusche auf VENUS.IM DIALOG <a href="https://austria-forum.org/af/Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/venus012">venus012 &#124; Volkskultur und triviale Mythen &#124; Kunst und Kultur im Austria-Forum</a></p>
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		<title>Längsee &#8211; on the road again</title>
		<link>https://www.klug.or.at/laengsee-on-the-road-again/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele Jahre ist es her&#8230; das ich das letzte mal auf Reisen war&#8230; unterwegs, für einige Tage, Nächte? Ich sehe nach auf diesen Seiten: 2019, damals meine letzte Reise. Und dann lange nichts mehr&#8230; aus verschiedensten Gründen &#8211; Corona, Krisen, Krankheiten, Todesfälle, Lebensumstellungen, das ganze Programm. Doch allmählich ist wieder Ruhe eingekehrt in meinem Leben&#8230; und ich bin aufgebrochen, für ein paar Tage weg, nach Kärnten, St. Georgen, genauer gesagt, das Stift am Längsee. Dort war ich früher schon öfters, kleine Urlaube, Schreibworkshops, die ich gehalten habe &#8211; Erinnerungen an schöne Zeiten in dieser herrlichen Umgebung, den alten Gemäuern. Meine Oma stammt aus Kärnten&#8230; Ich bin ein wenig unsicher als ich aufbreche. Schaffe ich das? Traue ich mir das überhaupt noch zu? Wieder allein auf Reisen? Die Antwort kommt bald: ja, ich kann es noch! Ich bin gern unterwegs, nicht im großen Stil, kein rauschender Abenteuertrip, sondern im Kleinen, raus bei der Tür und die Umgebung erschnuppern. Aufbrechen, unterwegs sein. Steiermark, Kärnten, liegt alles so nahe&#8230; Ich brauche keine Flugreisen, keine Karibik-Urlaube und sonstigen Weitweg-Auszeiten. Mein Glück liegt vor meinen Füßen, in meinem Umfeld, mit Bahn, Bus, Rad oder auch mal dem Auto gut erreichbar. Das alte Stift in St. Georgen hat eine ganz eigene Atmosphäre, die dicken Mauern, der prachtvolle Innenhof, der die Außenwelt fern hält, die Ruhe, das Leise dort. Ein gutes Restaurant vor Ort, in dem es sich ausgezeichnet und nahezu den ganzen Tag nach Belieben speisen lässt. Slow Kitchen mit besten Zutaten, regional, aus der direkten Umgebung. Zu gerne genossen auf einer weitläufigen Terrasse mit Blick auf den See und die umgebenden Hügel und Berge. Brot und Gebäck aus der hauseigenen Bäckerei, der Duft &#8211; himmlisch! Ich beziehe mein Doppelzimmer als Einzelzimmer (zu zweit wäre es ohnehin etwas eng gewesen) &#8211; der noch immer obligate Fernseher, der an der Wand hängt (ich ziehe gleich einmal den Stecker aus der Dose &#8211; das ist das Letzte, das ich hier brauche). Duftende weiße Bettwäsche, der Blick aus dem Fenster, in die Ferne, zum See &#8211; das macht mich glücklich. Und dann: die Umgebung erkunden. Es gibt viele Wanderwege, rund um den See, 5 bis 6 km oder länger, je nach Lust und Kondition. Der See selbst. Naturschutzgebiet. Kaum zugänglich. Nur ein paar öffentliche Bäder bzw. Privatstrände ringsum. Ansonsten Wald und Schilf und Gebüsch. Rast- und Brutstätte für Vögel. Aus der Ferne, von liebevoll gestalteten Aussichtsplätzen aus zu bestaunen. Diese Farben: Wälder, Wiesen, Wasser, Himmel &#8211; gezeichnet in feinsten Schattierungen von Grün und Blau &#8211; ich sauge sie in mich auf wie halb verdurstet. Das Schwimmen im Naturbadesee, im undurchdringlich grünen Wasser. Erst steige ich noch vorsichtig die metallenen Stufen beim Holzsteg hinab&#8230; so lange schon nicht mehr in einem See geschwommen. Aber dann. Welche Wonne, welches Vergnügen! Endlich wieder Wasser und Wind, Sonne und ja, auch Regen auf meiner Haut. Es sind nur ein paar Tage, die ich hier verbringe, aber diese Tage lassen mich das Leben wieder schmecken in all seiner Pracht.</p>
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		<title>Salzburg für zwei Tage</title>
		<link>https://www.klug.or.at/salzburg-fuer-zwei-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 09:22:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Wochenende in Salzburg – nach Wien die meistbesuchte Stadt in Österreich. Hauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes. Viertgrößte Stadt im Staat. Untrennbar verbunden mit dem Namen Mozart. Mozarts Geburtshaus, Mozarts Wohnhaus, Mozarteum, Mozartkugel… Ich laufe durch die Straßen, Sträßchen, Gässchen. Altstadt und Neustadt. Eine breite Salzach, die sich gemächlich durch die Stadt zieht. Mit grünen Ufern, Spazierwegen und einem Stadtschiff für Touristen („Amadeus“). Stadt der Fürsterzbischöfe, Salzstadt, Stadt der Festungen und Schlösser, Festspielstadt. Ich bin mit Freunden angereist, übernachte im „Wolf Dietrich“, einem hübschen Altstadthotel am Beginn der Fußgängerzone. Gemütliches Zimmer, angenehme Betreuung, gutes Frühstück und ein kleiner SPA-Bereich mit Minischwimmbad und Sauna – perfekt für mich. Noch dazu, weil dieses Wochenende reichlich vom bekannten Schnürlregen aufzuwarten hat. Doch das Hotel ist gerüstet – Regenschirme können jederzeit ausgeborgt werden! Ich nutze die Zeit, um eine Stadtrundfahrt mitzumachen. Im Minibus geht es kreuz und quer durch Salzburg, von der barocken Altstadt bis zum Schloss Leopoldskron, vorbei an der Pferdeschwemme des berühmten Architekten Johann Fischer von Erlach (der übrigens 1656 in Graz geboren wurde!), dem Geburtshaus des Physikers Christian Doppler, zur Schlossanlage Hellbrunn, weiter zum ältesten Frauenkloster Europas, vorbei an Mirabellgarten und Landestheater, der Peterskirche und noch einigen anderen der 44 Kirchen, die diese Stadt zu bieten hat. Die erste Ladung Mozartkugeln, die als Mitbringsel gedacht war, ist bereits verspeist, ich werde zuletzt am Bahnhof noch nachkaufen müssen (dort allerdings etwas überteuert). Regenzeiten lassen sich auch gut in den vielen Cafés und Lokalen der Stadt verbringen. Es gibt für jeden Geschmack und Gusto etwas. Ich esse Lasagne beim Italiener, mache es mir mit Zeitung, Kaffee und Topfenstrudel im Café Bazar gemütlich – mit Blick auf die Salzach. Spaziere vorbei an mexikanischen, koreanischen und österreichischen Lokalen. Falle im japanischen Restaurant Nagano auf eine Ramen-Suppe ein und lande schließlich im nostalgischen Café Wernbacher mit seiner Einrichtung aus den 50er Jahren und einer höchst verlockenden Tortenvitrine (außerdem wird Kaffee dort auch in Kännchen angeboten, was einer passionierten Kaffeetrinkerin wie mir natürlich sehr entgegenkommt). Es gäbe noch zahlreiche Museen für eventuelle Regentage (zb das Museum der Moderne am Mönchsberg oder das Haus der Natur), aber dafür hat meine Zeit leider nicht gereicht. Ich bin immerhin zwischenzeitlich noch beim Tanzturnier in Straßwalchen mit dabei, pendle mit dem Zug hin und her. Salzburg hat einiges zu bieten, vieles zu bestaunen. Das hat sich allerdings ohnehin schon weltweit herumgesprochen – unabhängig davon, wie das Wetter ist: Salzburg quillt über von Touristen. die sich durch Griesgasse und Getreidegasse zum Domplatz schieben. Doch es gibt auch Plätzchen, die noch ruhiger und leiser sind. Der Sebastiansfriedhof zum Beispiel hinter der gotischen St. Sebastian Kirche mit seinem prachtvollen Arkadengang und grünen Park, in dem die Kreuze aus der Wiese ragen. 2014 wurde der Friedhof, der um 1600 herum entstanden ist, nach langer Zeit wieder reaktiviert – ich finde einen Eintrag vom Juni 2017. Es lohnt sich allemal, einfach durch die Stadt zu laufen, in kleine Seitengässchen abzubiegen und auch abseits der klassischen Touristenrouten herumzuschlendern. Aber: besser nie den Regenschirm vergessen!</p>
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