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	<title>Selbstliebe | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Die Haarfarbe der Frauen oder: Was ist der Welt zumutbar?</title>
		<link>https://www.klug.or.at/vom-haarefaerben-oder-wieviel-ich-ist-der-welt-zumutbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 14:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Essay, Kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Austria Forum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lese gerade das Buch Glückssträhnen von Sophie Fontanel. Es ist mir kürzlich aus einem der offenen Bücherregale in die Hände gerutscht. Und ich staune erneut und immer noch: hier beschreibt eine Frau, bekannt aus der internationalen Modewelt, als Journalistin und Autorin, wie sie ihre Entscheidung und den Schritt erlebt, ihre Haare im Alter von 53 nicht mehr zu färben. Mir war nicht klar, dass dieses Thema so groß ist, dass es ein Buch zu füllen vermag. Aber tatsächlich: es ist so. Und ich erinnere mich: auch als ich vor einigen Jahren beschlossen hatte meine Haare nicht mehr zu färben, gab es einiges Aufsehen in meinem Umfeld. Eine Zeitlang war es beliebtes und häufiges Thema für Freundinnen, Bekannte und Verwandte, die ich getroffen habe. Weniger eigentlich für mich. Für mich war die Entscheidung ja klar und &#8211; erleichternd. Was es mit meinem Umfeld anrichtete, wurde mir erst danach bewusst. Und es entsetzt mich bis heute: wie sehr wir Frauen uns einem Modediktat von Männern, Werbung, Wirtschaft, Modeindustrie beugen, was wir unserer Gesundheit antun, wieviel Zeit und Geld wir in das Haarefärben investieren… wie sehr wir uns verbiegen, wie sehr wir dem Urteil anderer ausgesetzt sind. Ich dachte anfangs ja, was ich mit meinen Haaren mache sei allein meine Sache. Naja… das Buch von Sophie Fontanel zeigt mir, dass die Mode- und Männerwelt gar nicht amused ist, wenn Frauen selbst über ihre Haarfarbe entscheiden. Und sich dem Schönheitsdiktat von ewiger Jugend und Alterslosigkeit nicht mehr bedingungslos unterwerfen. Sophie Fontanel berichtet von wahnwitzigen Gesprächen, die andere zu ihrer Entscheidung bezüglich Haarfarbe angezettelt haben. Ob eine Frau über 50 die Haare färbt oder in Würde ergraut, sich weiße Locken gönnt, womöglich zweifärbig herumläuft, ist offenbar Weltthema. Und ein großes Problem. Für die Wirtschaft mit ihren 300000 verschiedenen Haarfärbemitteln- und Methoden, die an die Frau gebracht werden wollen. Für die Werbung sowieso. Für die Frauen- und Lifestylezeitschriften. Für manche Männer, denen die Kontrolle über die Frauen entgleitet. Und generell für jene, die alles daransetzen, so jung und den gängigen Schönheitsidealen entsprechend auszusehen wie nur irgend möglich. Wer hat denn eigentlich das seltsame Urteil in die Welt gesetzt, dass graue, weiße, silber Haare pfui sind? Alle 2-3 Wochen Haare färben, brutalste Chemie auf den Kopf. Gestank. Brennen. Ordentlich Geld ausgeben. Dauertermine bei Friseur/in. Leiden, sobald sich der nächste Ansatz zeigt. Sophie Fontanel berichtet abenteuerliches, das sie in dieser Zeit erlebt hat, als sie „als Zebra“, also zweifärbig durch die Welt gelaufen ist. Und damit die gängigen Vorschriften für Frauen ab 50 auf den Kopf gestellt hat. Immer mit Fragen verbunden, wie: darf ich ich selbst sein? Darf ich mich so zeigen, wie ich bin? Bin ich der Welt zumutbar, wenn ich mich nicht mehr dem Schönheitsdiktat beuge und meine Haare nicht mehr färbe? Im Netz wimmelt es noch immer von Frauen, die damit kämpfen, sich das Haarefärben abzugewöhnen. Die panische Angst davor haben, mit grauen Haaren nicht mehr geliebt, begehrt, gesehen zu werden. Sophie Fontanel beschreibt in ihrem Buch interessanterweise aber auch viele Gespräche, die sie mit Männern geführt hat. Männer, die auf Silbermähnen abfahren, Männer, die sich wünschten ihre Frauen würden aufhören mit dem Haarefärben, die sich nach Natürlichkeit, Echtheit sehnen. Und: viele Frauen sagen und erleben, dass sie mit ihren ungefärbten, scheckigen, bunten, grauen, silber oder weißen Haaren plötzlich viel besser, zufriedener, gesünder aussehen. Dass sie sich wohler fühlen, mehr bei sich angekommen, in sich ruhend &#8211; und das wird im außen sichtbar. Das Auftreten von selbstbewussten Frauen, die sich nicht mehr verbiegen lassen. Die sich so zeigen, wie sie sind. Die zu ihrer ureigenen Haarfarbe stehen. Kann ich inzwischen nur bestätigen. Auch für mich ist das heute kein Thema mehr. Ich mag meine Haare so wie sie sind. Ziemlich scheckig, irgendwas zwischen weiß und grau und undefinierbar. Wie meine Katze &#8211; mehrfarbig eben. Und durchaus zufrieden. &#160; (Veröffentlicht 2025: <a href="https://austria-forum.org/af/Kunst_und_Kultur/Volkskultur_und_Mythen/karin">karin &#124; Volkskultur und triviale Mythen &#124; Kunst und Kultur im Austria-Forum)</a> ************* <a href="https://www.instagram.com/sophiefontanel/">SophieFontanel (@sophiefontanel) • Instagram-Fotos und -Videos</a> <a href="https://www.lovelybooks.de/autor/Sophie-Fontanel/Gl%C3%BCcksstr%C3%A4hnen-1877698846-w/">Glückssträhnen: Eine Liebeserklärung an meine weißen Haare von Sophie Fontanel bei LovelyBooks (Biografie)</a> Mehr zum Thema Älterwerden: <a href="https://www.klug.or.at/projekt-alt-aelter/">Projekt: alt &#38; älter &#124; KARIN KLUG</a></p>
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		<title>Von Kopf bis Fuß</title>
		<link>https://www.klug.or.at/von-kopf-bis-fuss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2022 10:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jana Huhn:<a href="https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Von-Kopf-bis-Fuss-Weil-man-manchmal-erst-Umwege-gehen-muss-um-bei-sich-selber-anzukommen/Jana-Huhn/Diana-Verlag/e600846.rhd">„Von Kopf bis Fuß“</a>. Diana Verlag, 2022. ISBN: 978-3-453-29262-8 &#160; Eine junge Frau sucht ihren Weg. Geht viele Um- und Irrwege… und lässt sich dennoch nicht beirren. Sie probiert, erfindet sich neu, stolpert, verzweifelt, rafft sich wieder auf. Jana Huhn hat sich in den vergangenen Jahren bereits mit ihrem Account <a href="https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Finfo.penguinrandomhouse.de%2Fgoto.php%3Fl%3Dcv5spk.13gn82h%2Cu%3D2727e71ac7a09adac8fe1f57bfeb7a0c%2Cn%3D4jx49.ta4e2h%2Cart_id%3D4jx4c.230l174&#38;data=05%7C01%7Cstephanie.berlehner%40penguinrandomhouse.de%7Cc1166d65d56d4bade31e08da239ef903%7C1ca8bd943c974fc68955bad266b43f0b%7C0%7C0%7C637861463374425299%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C1000%7C%7C%7C&#38;sdata=Xo05Q1%2F3cStwfJMOrL%2FMv2pr5BYMbgC74Avdg9PtnmI%3D&#38;reserved=0">@vonkopfbisfuss_</a> zu einer der erfolgreichsten deutschen InstagramerInnen hochgearbeitet. Mit ungeschönten Erzählungen aus ihrem Alltag, den Höhen und Tiefen, mit Fragen und Antworten, die sie in ihren Leben bisher gefunden hat. Im Mai 2022 ist nun ihr erstes Buch erschienen: »Von Kopf bis Fuß – Weil man manchmal erst Umwege gehen muss, um bei sich selber anzukommen« Die Autorin – sie ist auch Krankenschwester, Kolumnistin und Mutter – beschäftigt sich mit Fragen, die viele von uns betreffen: „Bin ich glücklich, und mit wem will ich glücklich sein? Wofür brenne ich? Wie führe ich mein Leben? Sie erzählt von ihren persönlichen Wendepunkten, toxischen Beziehungen, Mutterschaft und von ihrer Reise zur Selbstliebe„. Das Buch wird vor allem für junge Frauen interessant sein, die auf der Suche sind. Es mag ein Wegweiser sein, zu sich selbst zu stehen, die Krisen des Alltags zu bewältigen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Auf die eigene innere Stimme zu hören und Selbstliebe und Selbstfürsorge zu entwickeln und fördern. Und sich nicht von der – vermeintlich – perfekten Welt und dem perfekten Leben anderer täuschen zu lassen, die uns in Werbung und sozialen Medien so gerne vorgegaukelt werden. Die Autorin gibt mit ihrer Geschichte und ihren &#8222;Herzenstexten&#8220;, die am Ende des Buches noch eine Extraportion Mut und Zuversicht spenden, allen Leser*innen folgende Botschaft mit auf den Weg: „Es ist in Ordnung, ganz man selbst zu sein, von Kopf bis Fuß und mit allen Ecken und Kanten.„</p>
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		<title>Rituale für einen guten Morgen</title>
		<link>https://www.klug.or.at/rituale-fuer-einen-guten-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2020 10:05:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenroutine]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Linnea Dunne: Rituale für einen guten Morgen. Selbstfürsorge mit gesunden Gewohnheiten. Irisiana Verlag, 2020. Originalverlag: Gaia. Hardcover, 192 Seiten,  ISBN: 978-3-424-15384-2 &#160; Morgenroutinen bzw. Morgenrituale sind mittlerweile ein beliebtes Life-style-Thema. Wie gestalte ich meinen Morgen, um gut in den Tag zu starten?!? Viele Bücher, Blogs und Magazine beschäftigen sich damit. Mir gefällt die Idee, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es einen großen Unterschied macht, ob ich morgens nur schnell aus dem Bett falle und gehetzt bei der Tür raus eile… oder ob ich mir Zeit nehme und meinen Morgen (meinen Alltag, mein Leben) bewusst gestalte. Die schwedische Journalistin und Autorin Linnea Dunne hat nun kürzlich ein neues Buch dazu auf den Markt gebracht: Rituale für einen guten Morgen. Selbstfürsorge mit gesunden Gewohnheiten. Es ist ein „Magazin“-Buch, mit vielen ansprechenden Fotos und Zeichnungen, kleinen überschaubaren Text-Portionen, vielen Übungen, Anregungen, Rezepten. Es ist ein visuell und haptisch schönes Buch, das man gerne in die Hand nimmt. Es ist ein Buch, das zum Blättern und Verweilen einlädt, zum Nachsinnen und Ausprobieren. Keines der Kapitel geht sonderlich in die Tiefe, es wird vielmehr ein guter Gesamtüberblick über viele Themen und Möglichkeiten geboten. Quasi ein Streifzug durch verschiedene Lebensaspekte, die einen guten Morgen bereichern können. Die Themen reichen von Yoga, Meditation und Mentaltraining über Bewegung, work-outs, Ernährung bis zu Naturerleben, Schreibtechniken, Reinigung und Körperpflege. Sehr sympathisch und lebensnah finde ich die Kapitel zum Schluss: Akzeptieren – wenn das Leben dazwischen kommt. Und: Vertrauen – finde deinen eigenen Flow. Denn, was nützen die schönsten Ideen, wenn sich aufgrund mangelnder zeitlicher oder räumlicher Ressourcen kaum Platz findet?!? Wenn der innere Schweinehund doch zu übermächtig wird. Linnea Dunne gibt auch hier Hilfestellung und beruhigt: es geht nicht um maßlose Selbstoptimierung, sondern darum, sich sein Leben angenehmer, bewusster, entspannter und energievoller zu gestalten. Und manchmal können schon Kleinigkeiten eine große Wirkung haben. Der frühe Morgen hat seine eigene Magie und Linnea Dunne plädiert dafür, sich diese Zeit zu gönnen, denn: „Frühaufsteher (sind) energiegeladener, motivierter und zielgerichteter als Langschläfer.“ Das Buch bietet viele kleine, gut umsetzbare Anregungen und Tipps, liefert dort und da weiterführende links bzw. Namen und Quellen für diejenigen, die sich in ein Thema weiter vertiefen möchten. Die Autorin hat ein umfangreiches Repertoire zusammengestellt, sodass sich jede/r wiederfinden und ihr/sein ganz eigenes, persönliches Programm für einen erfrischenden und motivierenden Morgen kreieren kann. Ich habe mir einige Ideen herausgepickt (Brotrezept, Zitronenwasser), einiges praktiziere ich ohnehin (Yoga, trockenbürsten), manches ist nichts für mich (Bad am Morgen, Chiapudding)… es ist in jedem Fall spannend, zu erfahren, was man so alles tun könnte, was manchen Menschen guttut und wie unterschiedlich wir doch alle sind 😉. Es macht Spaß in diesem Buch zu blättern und sich immer wieder mal inspirieren zu lassen. „Beginne jeden Tag mit Freude, sei freundlich zu dir selbst, gönne dir bei Bedarf eine Pause. Wieder aufzustehen, wenn man gefallen ist, ist ein Zeichen der Stärke – mit Mitgefühl und Liebe, ohne Bewertung“.</p>
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