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	<title>Sommer | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Längsee &#8211; on the road again</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viele Jahre ist es her&#8230; das ich das letzte mal auf Reisen war&#8230; unterwegs, für einige Tage, Nächte? Ich sehe nach auf diesen Seiten: 2019, damals meine letzte Reise. Und dann lange nichts mehr&#8230; aus verschiedensten Gründen &#8211; Corona, Krisen, Krankheiten, Todesfälle, Lebensumstellungen, das ganze Programm. Doch allmählich ist wieder Ruhe eingekehrt in meinem Leben&#8230; und ich bin aufgebrochen, für ein paar Tage weg, nach Kärnten, St. Georgen, genauer gesagt, das Stift am Längsee. Dort war ich früher schon öfters, kleine Urlaube, Schreibworkshops, die ich gehalten habe &#8211; Erinnerungen an schöne Zeiten in dieser herrlichen Umgebung, den alten Gemäuern. Meine Oma stammt aus Kärnten&#8230; Ich bin ein wenig unsicher als ich aufbreche. Schaffe ich das? Traue ich mir das überhaupt noch zu? Wieder allein auf Reisen? Die Antwort kommt bald: ja, ich kann es noch! Ich bin gern unterwegs, nicht im großen Stil, kein rauschender Abenteuertrip, sondern im Kleinen, raus bei der Tür und die Umgebung erschnuppern. Aufbrechen, unterwegs sein. Steiermark, Kärnten, liegt alles so nahe&#8230; Ich brauche keine Flugreisen, keine Karibik-Urlaube und sonstigen Weitweg-Auszeiten. Mein Glück liegt vor meinen Füßen, in meinem Umfeld, mit Bahn, Bus, Rad oder auch mal dem Auto gut erreichbar. Das alte Stift in St. Georgen hat eine ganz eigene Atmosphäre, die dicken Mauern, der prachtvolle Innenhof, der die Außenwelt fern hält, die Ruhe, das Leise dort. Ein gutes Restaurant vor Ort, in dem es sich ausgezeichnet und nahezu den ganzen Tag nach Belieben speisen lässt. Slow Kitchen mit besten Zutaten, regional, aus der direkten Umgebung. Zu gerne genossen auf einer weitläufigen Terrasse mit Blick auf den See und die umgebenden Hügel und Berge. Brot und Gebäck aus der hauseigenen Bäckerei, der Duft &#8211; himmlisch! Ich beziehe mein Doppelzimmer als Einzelzimmer (zu zweit wäre es ohnehin etwas eng gewesen) &#8211; der noch immer obligate Fernseher, der an der Wand hängt (ich ziehe gleich einmal den Stecker aus der Dose &#8211; das ist das Letzte, das ich hier brauche). Duftende weiße Bettwäsche, der Blick aus dem Fenster, in die Ferne, zum See &#8211; das macht mich glücklich. Und dann: die Umgebung erkunden. Es gibt viele Wanderwege, rund um den See, 5 bis 6 km oder länger, je nach Lust und Kondition. Der See selbst. Naturschutzgebiet. Kaum zugänglich. Nur ein paar öffentliche Bäder bzw. Privatstrände ringsum. Ansonsten Wald und Schilf und Gebüsch. Rast- und Brutstätte für Vögel. Aus der Ferne, von liebevoll gestalteten Aussichtsplätzen aus zu bestaunen. Diese Farben: Wälder, Wiesen, Wasser, Himmel &#8211; gezeichnet in feinsten Schattierungen von Grün und Blau &#8211; ich sauge sie in mich auf wie halb verdurstet. Das Schwimmen im Naturbadesee, im undurchdringlich grünen Wasser. Erst steige ich noch vorsichtig die metallenen Stufen beim Holzsteg hinab&#8230; so lange schon nicht mehr in einem See geschwommen. Aber dann. Welche Wonne, welches Vergnügen! Endlich wieder Wasser und Wind, Sonne und ja, auch Regen auf meiner Haut. Es sind nur ein paar Tage, die ich hier verbringe, aber diese Tage lassen mich das Leben wieder schmecken in all seiner Pracht.</p>
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		<title>Sommer &#8211; in the city</title>
		<link>https://www.klug.or.at/sommer-in-the-city/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 15:32:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[einfach leben]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Juli. Die Temperaturen schwanken tagsüber zwischen geschätzt 24 und 34 Grad. Wobei mir ersteres deutlich lieber ist. Gelegentlich regnet es. Oder es zieht ein Gewitter auf. Mit Blitz und Donner, manchmal sogar mit Hagel. Ich verbringe diesen Sommer in der Stadt. In meiner Heimatstadt. Jetzt, wo Schulferien sind und Uniferien, fühlt sich die Stadt angenehm leer an. Ist sie natürlich nicht. Lediglich der alltägliche Berufsverkehr auf den Straßen ist ein wenig weniger geworden. So manches Lokal oder Geschäft hat für ein paar Wochen geschlossen. Dafür quellen die Gastgärten über. Und die Einkaufsstraßen in der Innenstadt sind auch gut besucht. TouristInnen aus aller Welt. Aber davon bekomme ich ohnehin nicht allzu viel mit. Ich arbeite, aber wenig &#8211; es ist fast wie Urlaub. Auch andere, sonstige berufliche Termine und Verpflichtungen fallen im Sommer weg. Keiner da. Geschlossen. Ferienzeit. Gut so. Ich mag mich nicht gerne dem Mainstream anschließen, ich mache meinem Urlaub eher auf kleine Häppchen verteilt und abseits der Hauptreisezeiten. Kulturell ist jetzt in der Stadt eine Menge los. Allerorts Konzerte, Kino, Lesungen, Theater… in Freien, auf offenen Bühnen, in Parks. Vieles davon sogar bei freiem Eintritt. Es wird nicht langweilig hier. Obwohl: sehr oft schaffe ich es dann ohnehin nicht, mir etwas anzusehen oder anzuhören. Irgendwann werde ich doch müde gegen Abend, freue mich aufs daheimsein. Urlaub auf Balkonien. Ja, ich sitze gern auf meinem kleinen Balkon, die Füße am Balkongeländer, manchmal Zeitung lesend, manchmal mit einem Glas Erdbeerfrizzante oder morgens mit einem Kaffee. Manchmal schaue ich einfach nur Löcher in die Luft, genieße das süße Nichtstun. Heute Morgen war da ein Eichhörnchenpaar, am Baum gegenüber. Sie haben Abfangen gespielt. Immer um den Baumstamm herum. Sich verstecken, losrennen, abstoppen. Warten. Schauen. Lauern. Wieder losstürmen. Immer ringsum. Ohne einander je zu erwischen. Wie sie sich festhalten, scheinbar mühelose, mit ihren Pfötchen an der Baumrinde. Wie sie flink und behände den Stamm auf und runter düsen. Ein herrliches Schauspiel. Nur für mich. Letzte Woche war ich abends im Kino. Ein herrlicher Film über die Kraft des Yoga. Und gestern habe ich mir eine Massage gegönnt. Einfach so, mitten am Tag. Mit einer Freundin werde ich morgen in einem schattigen Gastgarten frühstücken gehen. Ach, es gibt so viele wunderbare Sachen, die man unternehmen kann. Da muss ich noch nicht mal wegfahren. Wobei ich natürlich auch gerne auf fremden, unbekannten Wegen unterwegs bin. Aber, wie gesagt, nicht zur Hauptreisezeit und nicht auf den üblichen ausgetretenen Touristenpfaden.</p>
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		<title>Spätsommertage</title>
		<link>https://www.klug.or.at/spaetsommertage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 10:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sind sie, die Spätsommertage! Wenn überraschend fast – so schnell (?) – die Hitze weicht und eine sanfte Wärme nur mehr über die Haut streichelt. Das kräftige, grelle Licht ist verschwunden, einem wärmeren, verschwimmenden gewichen. Nur über die Mittagsstunden noch hat der Sommer genug Kraft, um sich ein paar – letzte – Male wild aufzubäumen. Aber die Nacht wird länger, wird kühler, nimmt Fahrt auf – gewinnt langsam wieder Oberhand. Herbst liegt in der Luft. Mehr und mehr braune, verdorrte Blätter finden sich auf Wiesen und Wegen. Reife Früchte hängen schwer in den Ästen und Sträuchern. Es fröstelt schon gelegentlich… Und wieder einmal das Gefühl: viel zu schnell ist dieser Sommer vergangen. Kostbar jede einzelne verbleibende Sonnenstunde. Noch ist Ferienzeit (für alle, die wie ich noch immer in Schul-Zeitplänen denken). Noch sind die Straßen zeitweise fast leer, nur von Baustellen gesäumt, die rasch, rasch noch abgeschlossen werden wollen. Noch herrscht gelegentlich und mancherorts die Stille des Sommers. Doch die Energie des Herbstes ist bereits spürbar, erahnbar… Mein Sommer bestand diesmal aus zwei Teilen: im Juli Wohnung renovieren. Viel Zeit, viel Energie, viel Geld, viele „Nerven“ sind in dieses Projekt geflossen. Aber nun ist es (fast!) abgeschlossen und ich genieße das neue Umfeld – alles ist wieder ein wenig klarer und aufgeräumter. Viele Kartons voller Kram habe ich ausgemistet. Wie immer suche ich die Reduktion auf Wesentliches, Unabdingbares, mir Wichtiges – der Rest fliegt raus! Im August dann viele kleine Auszeiten. Ausflüge, Schwimmen gehen, Zeit mit Freunden verbringen. Waldspaziergänge, faulenzen, Konzerte besuchen. In der Sonne liegen, im Schatten sitzen :)… lesen, lesen, lesen… ein paar Tage im Hotel Paierl in Bad Waltersdorf. Zum Sommerausklang. Dampfbad, Regen, erstmals wieder in eine Jacke schlüpfen. Pläne schmieden für die kommenden Wochen und Monate. Die allerletzten Augusttage. Sie rasen dahin. Was soll noch in diese Zeit gepresst werden? Was will noch unternommen werden? Noch schnell ein wenig mehr erholen, ein wenig mehr auftanken… ein Paradoxon für sich! Der Abend dunkelt bereits vor sich hin. Die Zeit lässt sich nicht aufhalten. Ich sitze daheim, sehe beim Fenster hinaus, sauge den Anblick von dichten, grünen Blättern, die untergehende Abendsonne, die Geräusche der Heimkehrer in mich auf. Dieser Moment der Stille, er wirkt zeitlos, nahezu.</p>
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