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	<title>Wien | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Wien &#038; „Wow“</title>
		<link>https://www.klug.or.at/wien-wow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 10:58:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal war ein kurzer Wien-Besuch nötig. Trotz nicht so tollem, noch-nicht-Frühlingswetter und megafrühem Aufstehen… aber es lohnte sich allemal. Diesmal war das <a href="https://www.leopoldmuseum.org/de">Leopold-Museum</a> fällig. Die „Wow“-Ausstellung mit Werken aus der Privatsammlung von Heidi Horten. 170 Werke, 75 Künstler – ein who is who der bildnerischen Moderne. Zuvor noch zur Stärkung bestelle ich erstmals „Poke“ im <a href="https://www.leopoldmuseum.org/de/information/cafe-leopold">Cafe Leopold</a>– ein Nationalgericht aus Hawaii: Reis, Salat, Lachs, mit einer scharfen Soße abgemacht, kalt serviert. Anfangs gewöhnungsbedürftig (der kalte Reis!), aber zunehmend hat es mir besser geschmeckt – ein Gericht ideal für heiße Sommertage (leider habe ich an diesem Tag noch eher vor mich hin gefroren). Aber das Cafe ist angenehm, ich habe einen Fensterplatz ergattert, mit Blick auf den Platz unten zum Museumseingang. Und dann: auf ins Leopold Museum! 13 Euro Eintritt für das ganze Haus,  Kunst auf 6 Etagen verteilt. Es zieht mich gleich in die Wow-Ausstellung im 4. Stock. Und ich bin beeindruckt. Ein überlebensgroßes Bild der Kunstsammlerin Heidi Horton gleich zu Beginn. Mit einigen einleitenden Erklärungen zum Hintergrund der Sammlung, die zu einer „der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen gehört“. Seit 1990 wurden hier Kunstwerke zusammengetragen – von Marc Chagall über Gustav Klimt und Pablo Picasso zu Egon Schiele und Andy Warhol. Dazwischen Joan Miro und August Macke, Yves Klein und Roy Liechtenstein…. und noch einige andere, deren Namen wahrscheinlich jedes Volksschulkind schon kennt. Muss eine ordentliche Kleinigkeit gekostet haben, so eine Kunstsammlung aufzubauen – aber es gibt wohl Schlimmeres, um sein Geld anzubringen… Ich marschiere durch die weitläufigen Räume (die allesamt gut besucht sind), bleibe dort und da stehen, schaue mir in Natura an, was ich bisher nur von Bilder kannte (das Bild vom Bild, jaja), mit einigen Klassikern kann ich nicht so viel anfangen, andere ziehen mich wieder magisch an. Es braucht schon eine Weile, bis man durch ist. Und nach einen weiteren Rundgang durch die Ausstellung „Wien um 1900“, mit Bildern von Klimt, Moser, Gerstl &#38; Kokoschka (bis 10.6.2018) bin ich rechtschaffen müde. Der Rest muss warten, mehr schaffe ich an diesem Tag nicht. Zur erneuten Stärkung falle ich wenig später im &#8222;Café bei der Oper&#8220; ein – und obwohl die Strassen, Plätze und Cafés rundum proppenvoll sind, finde ich hier ein hübsches Tischchen nur für mich… und einen köstlichen Kaiserschmarren! Das rundet meinen Wientag perfekt ab. Info: Die WOW Ausstellung ist zu sehen bis 29. Juni 2018. Freier Eintritt jeden Donnerstag von 18-21 Uhr. Leopold Museum im MuseumsQuartier Wien.</p>
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		<title>On the train again…</title>
		<link>https://www.klug.or.at/on-the-train-again/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 09:16:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein sonniger Montagmorgen… und ich sitze im Zug. Ganz gemütlich mit Kaffee, Zeitung, Frühstück… und ich genieße es wieder einmal unterwegs zu sein. Auch wenn es diesmal nur für einen Tag ist. Ich liebe es mit dem Zug zu reisen. Es ist ein bisschen wie im Kaffeehaus zu sitzen – nur dass man sich dabei eben fortbewegt. Vor dem Fenster zieht eine (großteils) prachtvolle Landschaft vorbei. Viel Grün – reizvoll eingebettet in Tälern, auf sanften Hügeln und Bergketten – kleine Ortschaften, vereinzelte Häuser, Siedlungen, Bäche, Flussläufe, Äcker und Weiden… bunte Farbkleckse, ins üppige Grün gestreut… Begleitet das Ganze vom sanften Rütteln und Rumpeln der Waggons, einem konstanten Brummen und Schnaufen und Quietschen und Seufzen… Nirgendwo gleitet der Alltag schneller an mir ab als im Zug – als könnte ich in der Geborgenheit der rollenden Wägen alles hinter mir lassen, abstreifen wie einen Mantel… für eine kurze Auszeit. 19 Euro, 2 Bundesländer und 2,5 Stunden später lande ich am neuen Wiener Hauptbahnhof… und gönne mir einen Wientag! Was so viel heißt wie: durch die Straßen streunen, schauen, staunen, Eindrücke in mich aufsaugen, gelegentlich eine Fahrt in Bus, Straßenbahn, U-Bahn…. kreuz und quer durch die verschiedenen Stadtviertel… da und dort in einem Café oder einem Park ein Päuschen einlegen…. so erlebe ich eine Stadt am liebsten. Abends wieder retour zum Bahnhof… auch hier darf noch ein wenig Zeit vertrödelt werden, denn: ich liebe Bahnhöfe – auch sie haben ihr jeweils ureigenes Flair. Der neue Hauptbahnhof lockt mit üppiger Shopping- und Gastromeile rund um´s permanente Menschengewusel… wer sich 1. Klasse leistet, darf in der sorgsam abgeschirmten ÖBB-Lounge mit Zeitung, Gratisgetränken und kleinen Snacks entspannen. Was für viele nur notwendiges Übel zu sein scheint, der kurz zu haltende Weg zum angestrebten Ziel, das ist für mich bereits liebgewonnenes Ziel… das Unterwegs sein, das auf-dem-Weg sein, das Ankommen dort, wo andere nur durcheilen… Wieder im Abteil, genüsslich bei meinem Fensterplatz… wann findet sich so viel ungestörte Zeit zum Lesen, Träumen, Schauen, vor sich hin Dösen…. untermalt vom beharrlichen Keuchen und Ächzen und Pfeifen und Rattern des Zuges. &#160;</p>
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