Von Lieblingsgedichten & feinen Interpretationen
Ich darf hier voll Stolz die Worte von Michael Eschmann wiedergeben – der als Autor & Lyriker nur zu genau weiß, wovon er spricht … so hat er am 26. März 2026 in seiner Donnerstag-Lyrikserie auf Facebook eines meiner Gedichte besprochen:
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Die österreichische Lyrikerin Karin Klug ist mit dem heutigen Gedicht „bevor es nacht wird“ geradezu eine Zauberin des Wortes geworden. Sie versteht es, einen kurzen Moment in eine poetische Sinfonie zu verwandeln. Und mit diesem relativ knappen Text ist ihr dies beeindruckend gelungen. *** Es ist mein Lieblingsgedicht von ihr geworden. *** Eine Abendstimmung irgendwo da draußen in der weiten Welt, wird zu einem einzigartigen magischen Augenblick. *** Und die letzten „Töne“ des erloschenen Tages verneigen sich vor dem anrückenden Abend. *** Manchem wird es vielleicht wie mir ergehen, eine tagträumerische Phantasie entsteht nun im Kopf des Lesers. *** Der Blick gleitet kurz aus dem Fenster hinüber zu den Feldern immer entlang des Weges, bis hin zur Dämmerung, wo „silbertröpfchen auf wellenspitzen tanzen.“ *** Alles erscheint nun so einfach und losgelöst. Denn alle Übergänge sind aufgehoben. Nun läuten Verse die nächtlichen Stunden ein. Und Musik verkündet einen neuen Tanz. (Michael Eschmann)


