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	<title>Frau | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Märznachlese</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 14:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So geht er also zu Ende, der März, dieser erste Frühlingsmonat im Jahr. Ich bin heute im home office, sprich: ich habe keine Termine, muss nicht außer Haus. Solche Tage genieße ich sehr. Wenn ich in Ruhe meine Arbeiten erledigen kann, nicht auf die Uhr schauen muss, faulenzen kann nach Lust &#38; Laune&#8230; und wenn sich der Ansturm an to-dos in überschaubaren Grenzen hält. Heute also ein kleiner Monatsrückblick: was hat sich so getan in diesem März bei mir? Mein zweites Buch mondflirren wurde veröffentlicht&#8230; und darf sich nun auf den Weg in die Buchhandlungen und Herzen der Menschen machen. Ich habe für mein erstes Buch (bleib da wenn du gehst) neue Lesezeichen beauftragt &#38; erhalten &#8211; mit einem Zitat des Lyrikers Michael Eschmann, das mich sehr stolz macht. Ich hatte wieder eine Flötenstunde und habe auch brav geübt. Es dauert wohl nicht mehr lange bis ich auftrittsbereit bin 😉 Eine Krankheit hat mich längere Zeit belastet und etwas geschwächt, aber mein Körper erholt sich allmählich &#8211; er hatte wohl vorerst noch Ruhe eingefordert. Das Tanztraining und meine regelmäßigen Qigong- und Yoga-Übungseinheiten haben mir dabei wesentlich geholfen und gutgetan. Ich bin mittlerweile Mitglied im Europa-Literaturkreis Kapfenberg und schon gespannt, was sich hier an Austausch und Möglichkeiten ergibt. Einige neue Ideen wachsen gerade, einige Pläne gehen in die Zielgerade. Der Frühling ist eindeutig die Zeit, wieder den Kopf bei der Tür rauszustrecken und aktiver zu werden. Es brodelt bereits unter der Oberfläche, die Lust am Tun wächst. Auch wenn die Temperaturen im Moment bescheiden sind &#8211; es ist kalt. Trocken und windig. Was (daher) eindeutig noch zu kurz kommt: längerer Spaziergänge und Ausflüge. Kino- Theater- und Konzertbesuche. Auch ja, gemütliches Zusammensein mit Freundinnen &#38; Freunden. Aber es wird. Ein Frühstück mit einer lieben Freundin ist schon geplant. Demnächst bin ich bei einer Lesung dabei. Ein Freund kommt zum Mittagessen&#8230; aber da sind wir ja schon im April &#8211; und das ist ein anderer Monat.</p>
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		<title>ich tanze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 14:06:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[lyrik fusion]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz Payer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ich tanze auch am frauentag wenn alle welt den frauen dieser welt &#8211; ja was &#8211; gratuliert? sie in ihrem frausein ermutigt und ihnen &#8211; ganz klar doch &#8211; alle rechte zuspricht wenn alle welt die frauen unterstützen will die gequälten und geknechteten die unterbezahlten ausgebeuteten die ungeliebten beschimpften misshandelten heute seht heute werfen wir den scheinwerfer an und fühlen uns alle besser weil heute ist alles anders wir frauen werden geliebt und geschätzt und gewürdigt man verteilt komplimente rote nelken süße worte anerkennung morgen dann &#8211; kann sein alles wie immer ich tanze heute und morgen und tanze die hoffnung ins unermessliche ****** <a href="https://www.klug.or.at/neu/wp-content/uploads/2026/03/Heinz-ich-tanze.jpg"></a> &#160; (Zeichnung: <a href="https://www.facebook.com/heinz.payer.5?__cft__%5b0%5d=AZbezP4bo7oUCMki8uq_BsfWXDDthIeLw7ppoPqTbXHgyILE_1JQeFkLf34pMtrKYCk24kbZbvdDlwpc_ADi6gj-WLXM5b0U-69xt7XM81Ie-r05knt_NPQW2xLJxADOk7UaKSZ2mLQ8LKhCxAlJbjf1G3M8b36v6nAWy6HdkNznsGkyS_x1uv0GiadCvgaSCE0&#38;__tn__=-%5dK-R">Heinz Payer</a> )</p>
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		<title>Es gibt sie ja doch: Vergessene Frauen</title>
		<link>https://www.klug.or.at/es-gibt-sie-ja-doch-vergessene-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 11:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essay, Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Autor*in]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler*in]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin geboren und aufgewachsen in einer Welt der Männer. Auch wenn ich über viele Jahre abgeschirmt war in Mädchenschule- und Internat – draußen bestimmten Männer das Weltgeschehen, Männer regierten die Welt. Die Welt und die Politik, die Geschäfte und die Wirtschaft, die Stadt-, Verkehrs- und Raumplanung. Den Entwurf und Bau von Häusern und Wohnungen. Die Geldgeschäfte. Die Vergabe von staatlichen Leistungen. Die Personalauswahl in Ämtern, Schulen, Krankenhäusern. DER Chef war männlich. DIE Sekretärin war weiblich. Wer Karriere machte, bestimmten die Männer. Wer in den Medien erwähnt, ausgezeichnet wurde, war von Männern auserwählt. Sportler, Komponisten, Maler, Architekten. Schriftsteller, Geistliche, Dichter und Denker. Erfinder, Ärzte, Soldaten. Eine Welt voller Männer. In den Schul- und Geschichtsbüchern – Männer. Religion, Philosophie, Medizin – nichts als Männer. Technik und Forschung – Männer. Frauen kamen in dieser Welt, in der ich aufgewachsen bin, nicht vor. Nicht im Draußen, in der Öffentlichkeit. Natürlich, in der Mädchenschule haben die längste Zeit nur Frauen unterrichtet – Nonnen. Der einzige Priester vor Ort – ein Mann. In den Häusern und Gärten, hinter den Wänden und Zäunen, da lebten die Frauen. Kümmerten sich um Mahlzeiten, Gesundheit, Ordnung, die Erziehung der Kinder, um frisch gewaschene Wäsche. Manche Frauen „durften“ arbeiten gehen, andere nicht. Ich erinnere mich an mein Staunen, als ich zum ersten Mal zu einer Ärztin kam. Einer Polizistin begegnete. Professorinnen auf der Uni. Meinungsmacherinnen in den Medien. Ich hatte keine Rollenvorbilder, keine Modelle. Frauen waren kaum präsent in der Öffentlichkeit. Und wenn dann als model-beautys, als Laufstegschönheiten, als Aufputz am Arm alter Männer. In der Werbung duften sie lächelnd das Putztuch schwingen. Oder sich halbnackt auf diversen Plakaten rekeln. Nur langsam tauchten die ersten von ihnen in meiner Welt auf: Anne Frank und Simone de Beauvoir. Kleopatra. Silvia Plath und Luise Rinser. Hannah Arendt. Josephine Baker. Anais Nin. Inge Morath. Pina Bausch. Marie Curie und Frida Kahlo. Eva Peron und Hildegard von Bingen. Mutter Teresa und Maria Callas. Jane Goodall. Die Bachmann. Ganz allmählich wurden Frauen sichtbar. Für mich erkennbar. Tauchten auf aus der Versenkung. Es gab sie ja. Frauen, die außergewöhnliches geleistet hatten. Die sich ihren Platz in Schul- und Geschichtsbüchern erobert, verdient hatten. Oder hätten. Denn: wenn ich als junge Frau im Klassikkonzert saß &#8211; da gab es den Dirigenten. Die Musik verschiedenster Komponisten. Musiker. Dass auch Frauen zu komponieren verstehen, dirigieren, ein Instrument spitzenmäßig spielen können, das musste auch in meinem Denken erst langsam Platz finden. Das ist bis heute noch nicht selbstverständlich in unserer so zivilisierten Welt. Doch es hat sich einiges getan in den vergangenen Jahrzehnten. Frauen nehmen sich langsam ihren Platz. Werden genannt, bekannt. Noch immer zu wenig, noch lange nicht im gleichen Ausmaß wie Männer. Doch es gibt immer mehr großartige Frauen, von denen wir erfahren. Und es gibt immer mehr großartige Frauen, die sich darum kümmern, dass wir von anderen Frauen erfahren. Von ihren Leistungen, ihrem Wirken, ihren Erfindungen, ihrer Kunst, ihrem Engagement. Eine dieser großartigen Frauen, die andere Frauen ins Licht holen, dem Vergessen entreißen, ist Birgit Ebbert. Sie hat im Juni 2023 einen Blog gestartet, auf dem sie Frauen vorstellt, die bislang wenig bis gar nicht bekannt sind. Deren Erfolge, deren Lebenswerk totgeschwiegen wurden. Null Information. Null Erwähnung. Ausgelöscht. Umso großartiger diese Initiative von Birgit Ebbert: den vergessenen Frauen der Geschichte wieder und endlich ihren Platz einräumen. Anerkennung zukommen lassen. Die Auswahl ist, wie die Autorin schreibt, subjektiv, zufällig &#8211; und groß. Birgit Ebbert recherchiert lange, viel und genau &#8211; und sie hat schon einiges erreicht mit ihren „Ausgrabungsarbeiten“. Da tauchen Namen auf wie: Aenne Brauksiepe, Amalie Zepheryne Salm-Kyrburg, Anna Mettbach, Carola Karg, Carola von Braun, Cato Bontjes van Beek, Charlotte Israel, Elisabeth Haines, Elisabeth Schmidt, Elisabeth Selbert, Ellisabeth Schwarzkopf, Else Ury, Erika Mann, Erna Brehm, Eva Niestrath-Berger, Frieda Nadig, Gerda Taro, Germaine Tillion, Gertrud Arndt, Gretel Maraldo, Helene Wessel, Helga Schuchardt… und noch unzählige andere. Es lohnt sich allemal, auf diesem Blog zu stöbern – das ist Geschichtsschreibung mal anders. Was bisher unerwähnt und unbenannt geblieben ist, hier wird von ihnen erzählt: den Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen und Widerstandskämpferinnen, den Unternehmerinnen, Schriftstellerinnen, Pädagoginnen, Sozialreformerinnen… es gibt sie nämlich doch!!! Ein großes Danke an Birgit Ebbert! <a href="http://www.vergessene-frauen.de">www.vergessene-frauen.de</a></p>
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