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	<title>Psychokram (Archiv) | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
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		<title>Spielregeln in der psychologischen Praxis</title>
		<link>https://www.klug.or.at/spielregeln-in-der-psychologischen-praxis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2022 10:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram (Archiv)]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Welt der Therapie und psychologischen Praxis gelten teils eigene Regeln und Rahmenbedingungen, die ich hier einmal anreißen möchte. In einer Therapie, oft auch in der Beratung, wird meist über sehr privates, persönliches, intimes gesprochen – nicht selten bin ich als Therapeutin die bisher erste und einzige, mit der ein Thema oder Problem einmal angesprochen wird. Die Therapiestunden sollen einen geschützten, sicheren Raum darstellen, in dem man sich (versuchsweise) öffnen kann und darf. Hier kommen, vielleicht erstmals, die dunklen, nicht so schönen, schwierigen Seiten im Leben, die ungeliebten Teile der eigenen Persönlichkeit, die Unsicherheiten und Ängste, die inneren und äußeren Konflikte zum Vorschein. Hier darf man sich in die Tiefen des eigenen Ichs hinabwagen – mit der Sicherheit einer Begleitung, eines Experten an der Seite. Hier darf ich ICH sein – und angenommen-sein spüren! Es ist für viele Menschen ein großer Schritt und ein großes Wagnis, sich auf eine Therapie oder auch nur Beratung einzulassen. Es braucht Vertrauen, das im Laufe der Stunden entstehen kann. Nun ist diese „therapeutische Beziehung“ eine ganz eigene Art der Beziehung – und dafür braucht es gewisse Spielregeln, die die/den Klient*in schützen sollen. Es braucht von therapeutischer Seite eine professionelle Distanz, dh diese therapeutische Beziehung – so dicht und intensiv die Einheiten manchmal werden mögen – gilt nur und ausschließlich im Rahmen der Therapie. Es ist KEINE Freundschaft und es soll auch keine Beziehung/Treffen außerhalb der Therapieeinheiten geben. Das würde die Grenzen verwischen und kein „sauberes“ Arbeiten mehr möglich machen. Ich persönlich arbeite auch nicht mit Menschen, die mir aus meinem privaten oder beruflichen Umfeld näher bekannt sind. Auch da kommt es schnell zu Rollenkonfusionen, die eine Therapie erschweren bzw. unmöglich machen. Und ich arbeite nicht mit Freunden oder Verwandten von Klient*innen, die aktuell gerade bei mir sind. Ein weiteres großes No-Go: Ein/e Therapeut*in darf eine/n Klient*in NIE, niemals für persönliche Aufträge einspannen (Buchhaltung machen, die Webseite überarbeiten oder was auch immer) – das würde eine massive Grenzverletzung darstellen. Noch ein wichtiger Aspekt, der ganz wesentlich dazu beiträgt, einen sicheren Raum entstehen zu lassen: Als Psychologin unterliege ich der Schweigepflicht! Das heißt, ich kann und darf niemandem Auskunft geben über die Arbeit mit einer/m Klient*in. Wenn Vater, Vorgesetzte, Tochter, Partner, Ehefrau, Freundin, Großpapa etc. anrufen und wissen wollen, wie es läuft oder ob ich nicht dem/derjenigen klarmachen könnte…. NEIN! Ich arbeite mit dem Menschen, der bei mir in der Praxis sitzt und es geht um seine Anliegen, Themen, Wünsche, Ziele. Ich bin gesetzlich und ethisch verpflichtet, keinerlei Auskünfte zu erteilen oder Fremdaufträge entgegen zu nehmen (das betrifft erwachsene, volljährige, mündige Menschen). Nur so kann auch ein schützender und geschützter Raum gewährleistet werden.</p>
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		<title>NEIN.</title>
		<link>https://www.klug.or.at/nein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram (Archiv)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angst vor dem Nein. Viele Menschen verbiegen sich bis zur Unkenntlichkeit, denn: &#8222;Ich kann doch nicht einfach NEIN sagen…&#8220; weil ich damit andere vor den Kopf stoßen könnte weil mich sonst keiner mehr mag weil ich dann nicht mehr für alle jederzeit verfügbar wäre weil meine Familie/Freund*innen sonst gekränkt wären weil ich Angst vor Ärger und Konflikten habe weil das anderen nicht in den Kram passen könnte weil ich doch geliebt werden möchte weil ich mich nicht traue weil ich sonst ein schlechtes Gewissen hätte weil ich glaube, dass es mir nicht zusteht weil ich es nicht gelernt habe weil ich dafür bestraft werden könnte weil es meiner Erziehung widerspricht weil man das einfach nicht tut weil ich nicht egoistisch und selbstbezogen wirken möchte weil ich Angst vor den Folgen habe weil ich mich dann rechtfertigen müsste weil ich kein Recht dazu habe weil ich etwas versäumen könnte weil ich Angst habe, JA zu sagen… weil ich dann die Verantwortung dafür übernehmen müsste weil ich womöglich unbequem wäre weil ich dann nachdenken und überlegen müsste weil ich anecken könnte weil ich ein schlechtes Gewissen haben könnte weil sich dann mein Leben ändern könnte weil ich dann selbst bestimmter leben würde weil ich zufriedener, glücklicher sein könnte weil man mich genau deswegen schätzen könnte weil jede/r wüsste woran er/sie ist bei mir weil ich dann ehrlicher, authentischer wäre weil ich damit meinen Kindern/anderen Menschen ein Vorbild sein könnte weil ich damit zu mir stehen würde weil ich besser mit meiner Energie haushalten könnte weil ich dann mehr Zeit für mich hätte weil ich meine Talente besser entwickeln könnte weil ich dann kein Opfer mehr wäre weil ich damit besser für mich sorgen würde weil ich dann freier wäre weil ich dann auch JA sagen würde… … zu mir, zu meinem Leben, meinen Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen und Träumen!</p>
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		<title>Weg von der Wegwerfgesellschaft&#8230;</title>
		<link>https://www.klug.or.at/weg-von-der-wegwerfgesellschaft-ein-schulprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 10:09:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram (Archiv)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.klug.or.at/?p=6349</guid>

					<description><![CDATA[<p>– ein Schulprojekt. Im März 2022 hat mich Luisa Mistelberger, Schülerin aus Lienz, AT kontaktiert. Zusammen mit einer Schulkollegin hat sie an einem Audioprojekt teilgenommen: „Wir haben uns dabei gemeinsam für das Thema Minimalismus entschieden, da wir einen kleinen Beitrag dazu leisten möchten, weg von der „Wegwerfgesellschaft“ zu kommen“. Neben Erfahrungen von Privatpersonen sollte auch der psychologische Hintergrund beleuchtet werden – dafür stand ich für ein Interview zur Verfügung 🙂 Es gab viele Fragen, die da zb lauteten: „Wieso hängen wir Menschen persönlich an Gegenständen? Wieso haben wir nie genug?“… Schön, dass sich Menschen, v.a. junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen, darüber nachdenken, ihr Leben überdenken, es besser machen wollen… &#160; Das CLAUS Projekt 2022 ist nun zu Ende und der Beitrag kann hier angehört werden: Audiobeitrag CLAUS_2022.mp3 &#160;</p>
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