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	<title>Karin Klug | KARIN KLUG</title>
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	<description>Texte, Gedanken, Lyrik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Oct 2026 14:48:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>ADHS &#8211; und jetzt?</title>
		<link>https://www.klug.or.at/adhs-und-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 14:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltagsallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodivergenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein paar Monate sind vergangen seit der Erkenntnis &#38; Diagnose ADHS. Anfangs fast Jubel, auf jeden Fall Erleichterung, Entlastung &#8211; endlich, endlich eine Erklärung für so vieles in meinem Leben, das nie zu passen schien, sich nur schwierig, mühsam, beschämend angefühlt hatte. Plötzlich schien alles klar. Geklärt. Und dann kamen die Wellen. Zum einen: Alles zum Thema lesen, lernen, alle in meinem Umfeld informieren, Wirbel schlagen&#8230; und dann plötzlich die Zweifel, Bedenken: vielleicht doch ein Irrtum, vielleicht ja doch nicht so schlimm. Vielleicht am besten einfach auf sich beruhen lassen. Ist ja nur ein label. Ändert ja nichts. Ich weiß es jetzt &#8211; na und?! Dann wieder: wie bedeutsam diese ADHS Sache doch war und ist in meinem Leben. Die unglaubliche Anstrengung. Das Maskieren. Das sich-Bemühen. Heute sogar bedeutsamer denn je. Weil so viele skills wegfallen, das masking runterfährt, weil, weil, weil&#8230; weil womöglich auch Autismusanteile da sind&#8230; die ich abklären könnte&#8230; sollte&#8230; müsste? Oder auch nicht. Ein auf &#38; ab. Es gibt Tage, da interessiert mich das Thema gar nicht. Und dann wieder ploppt es auf und verschlingt mich nahezu. Ich lese und höre und merke: all das betrifft mich. 100 %. Das bin ich. Ich kann nicht mehr wegschauen. Ich weiß aber auch nicht, was tun damit. Welche Konsequenzen daraus ziehen. Und vor allem: wem sagen, erklären, mitteilen? Und wie? Das ist nahezu der schwierigste Part. Anderen zu erklären, was ADHS ist. Autismus. Wo ich mich doch selbst erst einarbeite in die Komplexität dieser Neurodivergenzen. Was das für mich, mein Leben, mein Umfeld bedeutet. Bedeuten kann. Bedeuten wird. Bedeutet hat. Seit jeher. &#160;</p>
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		<title>Immer dasselbe</title>
		<link>https://www.klug.or.at/immer-dasselbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 10:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[miniaturen & protokolle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mist, schon wieder zu spät. 15 Deka Emmentaler. Schinken. Nein, jetzt kein Schinken mehr. Veggie Vurst. Aber die ist in einem anderen Regal. Ein paar Äpfel. Bananen. Die Avocados sind teurer geworden. Und die Energiebilanz, ganz schlecht! Also Gurken. Aber die kommen aus Spanien. Und sind vermutlich voll mit Pestiziden. Na gut, gründlich waschen halt. So, was noch? Erdäpfel, ein Sack, heute im Angebot, nimm 3 zahl 2. Da muss man ja zugreifen. Ach ja, die Gummibärchen waren letztens auch im Angebot. Mal schauen, ob es die heute noch gibt. Dann einen Rotwein. Oder besser gleich zwei. Man weiß ja nie. Mist, das Brot vergessen. Retour zum Regal. Kürbiskern oder Sonnenblume? Das Dinkelbrot schaut auch gut aus. Aber wenn man es drückt, merkt man, dass es schon älter ist. Besser also Kürbiskern. Auch wenn es ein paar Cent teurer ist. Das Smartphone in der Tasche singt Halleluja: Kannst noch ein paar Bier mitbringen! Und Schokolade. Süßes ist alle! Das Kind da vorne hat einen Wutanfall und wälzt sich schreiend am Boden. Ihr tun die Ohren weh. Der Schweiß rinnt ihr auch schon von der Stirn. Dabei fangt jetzt grad die neue Serie an, die sie sich doch unbedingt anschauen wollte. König sucht Königin. Oder so. Und dann diese Warteschlange. Mal wieder bei der falschen Kassa angestellt. Immer die, die so langsam ist. Die Kassafrau schaut kurz auf. Die Bananen haben sie aber nicht abgewogen?!! Schuldbewusstes Kopfschütteln. Die Kassafrau steht träge auf, nimmt die Bananen und geht weg. Die Schlange hinter ihr grummelt. Da fällt ihr ein, dass sie noch dringend Tampons kaufen wollte. Zu spät. Jetzt traut sie sich nicht mehr weg von ihrem Platz. Die Kassafrau kommt mit den abgewogenen Bananen. 77, 38. Mit Bankomatkarte bitte. Sie nestelt in der Geldtasche herum. Die Karte fällt zu Boden. Es dauert, bis sie mit dem Bezahlen fertig ist. Der König hat seine Königin inzwischen vermutlich schon gefunden. Nachsatz: wo ist die verdammte KI, wenn man sie denn mal braucht? &#160; (Veröffentlicht: Die Feder 2026)</p>
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		<title>Bewegung &#038; Wohlbefinden</title>
		<link>https://www.klug.or.at/bewegung-wohlbefinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karin Klug]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Oct 2026 07:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychokram]]></category>
		<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[wohlfühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass uns Bewegung guttut, wissen wir an sich ja inzwischen&#8230; so grundsätzlich. Es wird schon lange viel geforscht zu diesem Thema. In einer Metastudie (veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“, Mai 2026) zu Bewegung im Alltag und Wohlbefinden zeigte sich eindeutig: Bewegung steigert das Wohlbefinden. Vor allem Menschen mit niedrigem Wohlbefinden profitieren besonders von Alltagsbewegung. Es muss eben nicht groß Leistungssport sein, es reichen Spaziergänge, Hausarbeit, Treppe statt Lift, Fußmarsch statt Auto usw. „Dass sich körperliche Aktivität positiv auf das Wohlbefinden auswirkt, ist schon lange bekannt – allerdings früher nur aus Labor- und querschnittlichen Studien“, so Projektkoordinator Markus Reichert von der Ruhr-Universität Bochum. Mithilfe von Smartphone &#38; co könne nun der Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Wohlbefinden auch unter natürlichen Alltagsbedingungen untersucht werden. Und tatsächlich zeigte sich, dass bei den meisten Menschen die Stimmung durch Bewegung im Alltag steigt. Aber auch: Menschen sind körperlich aktiver, wenn sie sich gerade besser fühlen. Diese bisher größte Analyse zu Stimmung und Bewegung im Alltag hat Daten von 67 internationalen Arbeitsgruppen in ihre Auswertung einbezogen. Insgesamt ergab das mehr als 300.000 Stimmungsabfragen mit über 8.000 Teilnehmenden. Mein persönlicher Gedanke dazu: wir haben uns in unserer Geschichte/Vergangenheit immer viel bewegt/bewegen müssen. Unser Körper ist darauf ausgelegt. Erst mit all den Bequemlichkeiten und Neuerungen wie Auto, Fernsehen, PC, Smartphone usw. sind wir mehr und mehr zum homo sedens geworden &#8211; nicht immer zu unserem Vorteil. Wir haben es regelrecht verlernt uns zu bewegen, Bewegung als natürliches Bedürfnis zu empfinden, uns in unserem Alltag ausreichend zu bewegen &#8211; dabei brauchen wir das ganz offensichtlich. p.s. speziell bei ADHS ist (ausreichend) Bewegung bzw. auch die Möglichkeit sich zu bewegen ganz wesentlich! &#160; Info: <a href="https://news.rub.de/presseinformationen/wissenschaft/2026-05-06-sport-und-psyche-wie-koerperliche-aktivitaet-mit-wohlbefinden-im-alltag-zusammenhaengt">Wie körperliche Aktivität mit Wohlbefinden im Alltag zusammenhängt &#124; Newsportal &#8211; Ruhr-Universität Bochum</a> &#160; ***** <a href="https://www.klug.or.at/ich-sitz-das-nicht-durch/">Ich sitz das nicht durch … &#124; KARIN KLUG</a> <a href="https://www.klug.or.at/bewegung-haelt-gesund/">Bewegung hält gesund &#124; KARIN KLUG</a> <a href="https://www.klug.or.at/wir-brauchen-bewegung/">Wir brauchen Bewegung! &#124; KARIN KLUG</a></p>
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