Lyrik
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ohne wegweiser
und so lässt das leben uns immer wieder staunen über die wege die unsere sehnsucht sich findet wenn das rauschen so heftig einem Du sich zuneigt
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hinterlassen wir nicht alle spuren
der berg der krieger und sein schatten was lebendig ist bleibt in bewegung unentwegt was folgt wenn der krieger sein herz entdeckt – womöglich sein härtester kampf ***** In Reaktion auf Martin…
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farbspiele
grün kicherte ein ton in blau schwarz seufzt… violette küsse mit dem heimlichen geschmack von rot
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vorsichtige annahme
der morgen lugt schon ums eck streut neuigkeiten in den tag der sich noch rekelt und streckt und ein wenig ziert ich blinzle der sonne entgegen könnte ja gut laufen heut ****************…
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was ein stiller mensch träumt
mit müden augen liegst du wach halb trunken im traum und schweigend hebst flüsse aus den angeln verschiebst kontinente webst güldene kränze ums geplagte herz ein gebeugter sommer lässt dich fliegen mit…
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wie ich mira rauk kennengelernt habe
sie flashte einfach rein in meinen blick ein bild ein buch ein name ihre texte alles ein wow kristallscharfes wortschwert fährt durch straight direkt ins schmerzzentrum zertrennt sämtliche halsschlagadern sie bietet an öl…
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alte wege. neue pfade
ich gehe meines weges blicke zurück und stolpere vorwärts sehe das vermeintlich bekannte und taumle hinein ins unerforschte lasse mich gehen durchs dunkle tappen – hinter mir hat jemand das licht…
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bevor es nacht wird
auf den wellenspitzen tanzen silbertröpfchen rein und klar zauber liegt entlang des weges in der dämmerung bereit – horch die letzten feinen töne schmelzen in dem licht dahin wie die fäden einer spinne…