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Vom unbegrenzten Funktionieren müssen
(Veröffentlicht: Klipp, 2012) Wer gerade einen Kummer durchlebt, einen großen Verlust erleiden musste oder von einer Flut negativer Ereignisse überrollt wurde, weiß was ich meine: Wir können nicht immer funktionieren. Immer weitermachen,…
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Altern heißt wissen, was ich will…
(Veröffentlicht: Klipp, 2012) Altern heißt Dinge sehen, die es einmal gab, nun nicht mehr gibt. Das alte Haus, das einst hier stand. Die Wiese, blumenbuntgesprenkelt, mit Schmetterlingen und der scheckigen Nachbarskatze, die…
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Vom Alleinsein
Ich beobachte mich, wie ich alleine gehe. Von der Wohnung zur Arbeit. Zum Essen. In die Wohnung zurück. Manchmal mit einem Umweg über den Supermarkt oder den Bioladen oder die Post. Ich gehe…
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Zweiter Anlauf
Beim ersten Mal habe ich aufgegeben. Beim zweiten Mal habe ich mich dann getraut – und habe es nie bereut. Mein beruflicher Werdegang war von Anfang an scheckig und bunt. Ewig lange studiert…
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Strampeln, treten, schwitzen
Wie ein Heuschreckenschwarm brechen sie regelmäßig ab dem beginnenden Frühjahr über das Land herein – in grellbunten Trikots, mit kleinen Saugfläschchen in der Halterung und stromlinienförmigen Helmen flitzen sie bäuchlings in mörderischem Tempo…
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Die CD-Verleiher
Es gibt Menschen, deren liebstes Hobby ist es CDs zu verleihen. Wie großzügig und aufmerksam, möchte man meinen. Nichts da, es gibt nichts Schlimmeres als diese semi-professionellen CD-Verleiher. Dass der CD-Verleiher dem anderen…
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Die Laufschuhe, mein Schweinehund und ich
(Veröffentlicht: Klipp, 2010) Sie kennen ihn, den Schweinehund? Nicht meinen, den Ihrigen! Den inneren, den hauseigenen sozusagen. Lieblingshaustier der meisten Menschen. Jeder hat einen. Er ist bekannt bei alt und jung. Einstmals…
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Gewalt ist unser täglich Brot…
Das Zuschauertum der postsolidarischen Gesellschaft oder Was kann ich denn schon machen? Es ist schon so selbstverständlich, dass es uns kaum mehr auffällt, aber: Wir alle sind beinahe tagtäglich mit Gewaltsituationen…