Was sich tut im Jänner
Ein neues Jahr hat begonnen, nimmt seinen Lauf. Was sich tut bei mir?
Nicht viel. Auf den ersten Blick und an der Oberfläche.
Der Winterstille entsprechend, ist Ruhe eingekehrt in meinem Leben. Ich mag den Jänner, ein unaufgeregter, leiser Monat. Mit viel Winterkälte diesmal, Eis, gelegentlich sogar Schnee. Manchmal ein bisschen Sonne, meist Einheitsgrau.
Ich sitze vorm PC und schreibe. Neue Texte. Gedichte. Überlege. Mache Pausen. Überarbeite alte Texte. Prüfe und sortiere Skizzen. Lösche veraltete Entwürfe. Entwickle neue. Sammle Ideen.
Reiche Texte & Manuskripte ein. Bei Literaturzeitschriften. Verlagen. Auf Anfragen. Das ist mir der unangenehmste Part.
Aber klar ist: es werden neue Bücher folgen. Ein Band mit Erzählungen, der schon in der Warteschleife hängt. Ein weiterer Lyrikband.
Darüber hinaus gibt es derzeit keine großen Aktivitäten. Der Jänner ist nicht dafür gemacht. Wie die Natur es vorzeigt, bin auch ich jetzt mehr im Winterschlafmodus. Das habe ich im Lauf der Jahre gelernt. Diesen Rhythmus zu beherzigen. Im Winter einen Gang runterzuschalten.
Viel schlafen. Essen. Ruhen. Spaziergänge. Yoga. Qigong. FreundInnen treffen. Gelegentliche Caféhausausflüge.
That´s it.


