Bewegung & Wohlbefinden
Dass uns Bewegung guttut, wissen wir an sich ja inzwischen… so grundsätzlich.
Es wird schon lange viel geforscht zu diesem Thema. In einer Metastudie (veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Nature Human Behaviour“, Mai 2026) zu Bewegung im Alltag und Wohlbefinden zeigte sich eindeutig: Bewegung steigert das Wohlbefinden. Vor allem Menschen mit niedrigem Wohlbefinden profitieren besonders von Alltagsbewegung. Es muss eben nicht groß Leistungssport sein, es reichen Spaziergänge, Hausarbeit, Treppe statt Lift, Fußmarsch statt Auto usw.
„Dass sich körperliche Aktivität positiv auf das Wohlbefinden auswirkt, ist schon lange bekannt – allerdings früher nur aus Labor- und querschnittlichen Studien“, so Projektkoordinator Markus Reichert von der Ruhr-Universität Bochum. Mithilfe von Smartphone & co könne nun der Zusammenhang von körperlicher Aktivität und Wohlbefinden auch unter natürlichen Alltagsbedingungen untersucht werden.
Und tatsächlich zeigte sich, dass bei den meisten Menschen die Stimmung durch Bewegung im Alltag steigt. Aber auch: Menschen sind körperlich aktiver, wenn sie sich gerade besser fühlen.
Diese bisher größte Analyse zu Stimmung und Bewegung im Alltag hat Daten von 67 internationalen Arbeitsgruppen in ihre Auswertung einbezogen. Insgesamt ergab das mehr als 300.000 Stimmungsabfragen mit über 8.000 Teilnehmenden.
Mein persönlicher Gedanke dazu: wir haben uns in unserer Geschichte/Vergangenheit immer viel bewegt/bewegen müssen. Unser Körper ist darauf ausgelegt. Erst mit all den Bequemlichkeiten und Neuerungen wie Auto, Fernsehen, PC, Smartphone usw. sind wir mehr und mehr zum homo sedens geworden – nicht immer zu unserem Vorteil. Wir haben es regelrecht verlernt uns zu bewegen, Bewegung als natürliches Bedürfnis zu empfinden, uns in unserem Alltag ausreichend zu bewegen – dabei brauchen wir das ganz offensichtlich.
p.s. speziell bei ADHS ist (ausreichend) Bewegung bzw. auch die Möglichkeit sich zu bewegen ganz wesentlich!
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Ich sitz das nicht durch … | KARIN KLUG